Theater

Ohne mich“

Zwei Mädchen schauen belustigt auf ein Handy (Szenenfoto)Am Abrei­se­tag der Klas­sen­fahrt wird Lena ver­misst. Die Poli­zei ver­sucht her­aus­zu­fin­den, wo sie sein könnte und ermit­telt dabei in ihrem engs­ten Umfeld. Ihre Mit­schü­le­rin­nen wol­len von nichts wis­sen. Wäh­rend der Befra­gun­gen stellt sich jedoch her­aus, dass Lena allen Grund hatte, aus ihrem Leben zu ver­schwin­den, denn es kur­siert ein Video über sie im Netz. Ein Stück ab 12 Jah­ren.

Die­ses Stück dau­ert zwei Schul­stun­den und ist ab April 2015 auch als Schul­auf­füh­rung buch­bar. Und das sagt die NRZ dazu: "Begehrt und verhasst".

Und das ist unser Trai­ler:

Die Nach­ti­gall“

Ein Mädchen malt die Kulisse für das StückNach den zwei inten­si­ven Wochen zum „Löwen der nicht schrei­ben konnte“ (s.u.), fand im Rah­men des Pro­jek­tes „Lam­pen­fie­ber“ eine regel­mä­ßige Gruppe im Nach­mit­tags­be­reich der Schule statt. Die Gruppe fei­erte im Juli 2013 die Pre­miere von Ander­sens Mär­chen und zeigte an Spra­che, Aus­druck und Kör­per­ge­fühl, was sie alles in einem Schul­jahr gelernt hatte. Die Lei­tung hatte ich zusam­men mit Ella Lich­ten­ber­ger.

Acht Frauen“

Eine ein­ge­schneite Villa, acht Frauen und ein toter Mann. Das ist die Sze­ne­rie die­ser bit­ter­bö­sen Komö­die von Robert Tho­mas. Meine Mäd­chen­thea­ter­gruppe begeis­terte das Publi­kum wie­der ein­mal abwech­selnd mit klei­nen Ges­ten in berüh­ren­den Momen­ten und gro­ßem Humor durch exzes­si­ven Aus­druck.

Die Geschichte vom Löwen, der nicht schrei­ben konnte“

Drei Kinder spielen AffenIn den Som­mer­fe­rien 2012 habe ich für das Pro­jekt „Lam­pen­fie­ber“ zusam­men mit Yvonne Campbell-Körner und mit 16 Kin­dern der Christus-König-Grundschule in Kleve ein kur­zes Thea­ter­stück erar­bei­tet. Grund­lage war das gleich­na­mige Kin­der­buch. „Lam­pen­fie­ber“ ist ein Pro­jekt der Cari­tas Bis­tum Müns­ter zur Sprach­för­de­rung von Grund­schü­lern.

End­sta­tion Hafen­straße“

Drei Menschen warten auf die U-Bahn (Szenenfoto)Das Stück spielt an einer U-Bahn-Station in einer nicht wei­ter benann­ten Stadt. Es the­ma­ti­siert die Hek­tik und die Anony­mi­tät, die an sol­chen Orten vor­herrscht. Doch an der „Hafen­straße“ tref­fen sich nicht nur has­tige Bli­cke, son­dern Men­schen mit ihren ganz unter­schied­li­chen Geschich­ten. Da ist zum einen der obdach­lose Sasha, der in den Dau­er­pas­san­ten auf der End­sta­tion eine Ersatz­fa­mi­lie gefun­den hat. Oder die kalt­her­zige Ursula von Bin­nen, die sich in der Begeg­nung mit einer war­ten­den Ehe­frau mit ihrer eige­nen Ver­gan­gen­heit aus­ein­an­der­set­zen muss.
Sozu­sa­gen vom ande­ren Gleis aus erle­ben die Zuschauer, wie sich ein­an­der fremde Per­so­nen Nähe in ihrem ein­sa­men All­tag schen­ken und wie flüch­tig so ein Augen­blick sein kann. Das Stück der Gruppe thea­ter­fake fei­erte am 23. März auf der Bühne von Thea­ter im Fluss e.V. seine Urauf­füh­rung.

Das Geheim­nis von Bosco­rado“

Gruppenfoto der Rollen2009/2010 beglei­tete ich die Theater-AG der Don-Bosco-Grundschule in Goch/Asperden. Für das Schul­fest im Mai 2010 stu­dier­ten wir das selbst ent­wi­ckelte Stück „Das Geheim­nis von Bosco­rado“ ein.

Die Geschichte: Vor sehr lan­ger Zeit lag ganz in der Nähe von Asper­den der Zau­ber­reichs­wald Bosco­rado. Die Men­schen hat­ten die Erlaub­nis, den Wald zu betre­ten, wenn sie ihn respek­tie­ren und sorg­sam mit ihm umge­hen. Die zau­ber­haf­ten Schwes­tern Bella, eine Fee, und Hanna, ein Engel, erhal­ten jedoch eines Tages Nach­richt von ihrem treuen Ein­horn Char­let die Nach­richt, dass sich ein rie­sen­gro­ßer Mensch im Wald bewegt und mit sei­nen Kräf­ten alles zer­stört, was er fin­det. Nach­dem sie Hilfe bei den Men­schen gesucht haben, diese aber lie­ber ihre Super­märkte bauen und vor dem Fern­se­her sit­zen wol­len, müs­sen sie sich selbst schüt­zen. Bella und Hanna rei­sen auf dem Boscorado-Express quer durch den gan­zen Zau­ber­wald zu Don, dem schlauen Kobold, um ihn um Rat zu fra­gen. Don schlägt ihnen vor, den Rie­sen gefan­gen zu neh­men und ihn als Die­ner des Wal­des zu hal­ten. Gemein­sam mit ihren ande­ren Freun­den Amé­lie, dem neu­gie­ri­gen Pferd, Rolli, dem lachen­den Schwein, und Far­kas, dem muti­gen Wolf, machen sie sich auf die Suche nach dem Rie­sen und stel­len ihm eine Falle. Zusam­men bin­den sie ihn fest und fei­ern zur Freude des Tages ein gro­ßes Fest, an dem der Riese bedie­nen muss. Aus Angst, es könn­ten wie­der solch starke Men­schen in den Wald kom­men, und aus Ent­täu­schung über die geld­gie­ri­gen und fau­len Men­schen, beschlie­ßen die Bewoh­ner des Zau­ber­reichs­wal­des mit­samt aller Zau­ber­bäume, unsicht­bar zu wer­den. Die Men­schen fin­den nun nur noch den bekann­ten Reichs­wald vor.