Film

Begeg­nung“ und „Was ist in der Kiste?“

Wäh­rend der inklu­si­ven Krea­tiv­wo­che „Die Reise zum Stern des klei­nen Prin­zen“ an der VHS Kleve im Juli 2013 enstan­den in mei­nem Film-Workshop diese zwei wun­der­ba­ren Filme.

Der Film „Begeg­nung“ enstand wäh­rend der Pro­ben zum Thea­ter­stück der Krea­tiv­wo­che. So viel Gefühl mit so weni­gen Mit­teln: Augen und Hände!

Der Film „Was ist in der Kiste“ zeigt die Wün­sche der Teil­neh­mer, die sich, wie das ima­gi­näre Schaf in der Kiste des klei­nen Prin­zen, in ihren Träu­men wie­der fin­den: Glück, Wis­sen, Rei­sen, Liebe, Fami­lie und noch so vie­les mehr.

Grease“ und „Twi­light“ in 1 Minute und 1 Take

Für Thea­ter im Fluss habe ich zusam­men mit Alex­an­der Kern eine Medi­en­werk­statt ange­bo­ten, deren Ergeb­nisse diese Kinofilm-Brühwürfel sind. Die Gruppe hatte die Auf­gabe, einen bekann­ten Kino­film in nur 60 Sekun­den und nur 1 Take – also ohne Schnitt – dar­zu­stel­len. Die Schwie­rig­keit die­ser Methode liegt darin, einen Film auf die wesent­li­chen Rol­len und Sze­nen zu redu­zie­ren und durch reich­lich Film­zi­tate den­noch wie­der­er­kenn­bar zu machen. Her­vor­ra­gend geeig­net für kleine Grup­pen in kur­zen Pro­jek­ten.

Unsere Gruppe war so groß, dass wir sie direkt in zwei auf­tei­len konn­ten. Dem Mädchen-Überschuss sind wohl die Film­wün­sche zu ver­dan­ken. In einem ers­ten Schritt soll­ten die Grup­pen her­aus­ar­bei­ten, wel­che Sze­nen über­haupt für die Hand­lung wich­tig sind. Span­nend ist dabei zu sehen, wie über­la­den und viel­leicht auch gänz­lich über­flüs­sig man­che Filme sind. Im zwei­ten Schritt ent­wi­ckel­ten die Grup­pen jeweils ein Dreh­kon­zept. Nach­dem auch alle Rol­len ver­teilt wur­den, ging es ans Pro­ben.

Die meis­ten Bei­spiele, die man im Netz fin­det, sind auf einem Sport­platz gedreht, um mög­lichst viel Frei­raum für Wege zu haben. Wir haben jedoch in den Räu­men von Thea­ter im Fluss gedreht. Die eine Gruppe mit viel Bewe­gung und Raum­än­de­rung, die andere Gruppe mit wech­seln­den Kulis­sen in nur einem Raum. An der „Grease“-Version fällt auf, wie viel die Musik und die Kos­tüme letzt­lich zur Wie­der­er­ken­nung bei­tra­gen. Um „Twi­light“ wie­der zu erken­nen, sollte man das Ori­gi­nal direkt vor­her ange­schaut haben. Dann aber funk­tio­niert der Brüh­wür­fel sehr gut.

Viel Spaß beim Zuschauen und erken­nen der Block­bus­ter.

Fore­ver young – Der Weg ins Nim­mer­land“

Die Jugend­gruppe thea­ter­fake von Theater im Fluss zeigte im Juli 2011 die Ent­ste­hungs­ge­schichte von „Peter Pan“.
Eine kurze Video­se­quenz ver­band am Ende des Stü­ckes den rea­len Tod der Prot­ago­nis­tin mit Nim­mer­land und ent­führte die Zuschauer auf eine Reise in die Zwi­schen­welt.

Hot­Dog“

Zusam­men mit einer Gruppe von Kin­dern und Jugend­li­chen habe ich im Jugend­haus Aqua­rium den Trick­film „Hot­Dog“ erstellt.
Da der Film sehr kurz und schnell ist, hier die Hand­lung: Hans Wurst und sein Kum­pel lie­gen am „Strand“ und son­nen sich. Hans Wurst will sich lie­ber braun gril­len, statt sich ein­zu­cre­men und platzt vor lau­ter Hitze. Ein Bröt­chen kommt des Weges, sieht das gare Würst­chen, frisst es auf – und wird damit zum Hot­Dog. Hans‘ Kum­pel kommt dazu und wird von dem „hei­ßen Hund“ ange­pin­kelt. Vor­lau­ter Wut platz auch er. Ende!

Luna Wars“

Eben­falls im Jugend­haus Aqua­rium ent­stand diese wun­der­volle Par­odie auf Star Wars und James Bond. Das Dreh­buch (Plot und Kame­ra­ein­stel­lun­gen) haben wir zusam­men ent­wi­ckelt und dann recht frei mit zusätz­li­chen Ideen umge­setzt.

Peer Edu­ca­tion – Ler­nen mal anders“

Zusam­men mit Alex­an­der Kern lei­tete ich im Som­mer 2008 eine Medien-AG im Rah­men der Berufs­vor­be­rei­tung bei Arbeit und Bildung e.V. Unser Ziel war die För­de­rung jun­ger Men­schen im krea­ti­ven und reflek­tier­ten Umgang mit alten und neuen Medien. Unter unse­rer Anlei­tung setz­ten sich acht Jugend­li­che mit der Wir­kung von Bild, Text und Ton aus­ein­an­der und erstell­ten eine auf­wen­dige, audio­vi­su­elle Wan­der­aus­stel­lung, die wir im August 2008 erfolg­reich eröff­ne­ten.

Der 8-minütige Doku­film „Peer Edu­ca­tion – Ler­nen mal anders“ über die Arbeit von drei Jugend­li­chen in Schul­klas­sen war das Herz­stück der Aus­stel­lung.

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